Aktuelles aus dem Landesverband
„Die Diskussion über die Abschaffung des Pflegegrad 1 zeigt die Ignoranz der Bundesregierung gegenüber der Lebensrealität von Betroffenen. Die Abschaffung wäre nicht nur sozialpolitisch falsch, sie ist auch strukturpolitisch kurzsichtig“, erklärt Amelie Vollmer, Spitzenkandidatin der Linken bei der Landtagswahl. „Gerade Baden-Württemberg mit seiner stark dezentralen, oft ländlich geprägten Struktur wäre in besonderem Maße von den Folgen betroffen.“ In Baden-Württemberg leben über 90.000 Menschen mit Pflegegrad 1 – ein erheblicher Teil davon in ländlichen Regionen. Fiele dieser Pflegegrad weg, hätte dies doppelte Konsequenzen: Für die Betroffenen entfiele der zentrale Zugang zu niedrigschwelliger Unterstützung, gleichzeitig stiege für die Kommunen der Druck, diese Lücke über freiwillige Leistungen oder Sozialhilfe zu kompensieren. „Die Bundesregierung wälzt mit diesem Schritt Kosten auf Länder und Kommunen ab, ohne zugleich Verantwortung für die entstehenden Versorgungslücken zu… Weiterlesen
Die Linke hat erstmals über 10.000 Mitglieder in Baden-Württemberg und ist damit die viertgrößte Partei im Südwesten. „Wir freuen uns, dass wir das zehntausendste Mitglied unseres Landesverbandes begrüßen konnten. Seit Jahresbeginn haben wir weit über 6.000 neue Mitglieder aufgenommen. Auch nach der Bundestagswahl treten täglich viele Mitglieder ein und Die Linke wächst weiter. Unser Landtagswahlkampf wird auf unseren aktiven Mitgliedern aufbauen, mit denen wir jetzt schon regelmäßig in vielen Kreisverbänden an die Haustüren gehen und die Menschen im Land fragen, was sie bewegt. Der riesige Mitgliederzuwachs gibt uns Rückenwind für den erstmaligen Einzug in den Landtag von Baden-Württemberg,“ erklärt Elwis Capece, Landessprecher der Linken. „Am Samstag haben wir in Fellbach mit Kim Sophie Bohnen, Amelie Vollmer und Mersedeh Ghazaei ein weibliches Spitzentrio gewählt, mit dem wir antreten, um den Landtag von Baden-Württemberg zu verändern. Auf unserer Liste kandidieren auch Menschen,… Weiterlesen
Die Linke Baden-Württemberg kritisiert die Ankündigung von Bosch bis Ende 2030 rund 13.000 Stellen im Bereich „Mobility“ zu streichen, vorrangig an den Standorten Feuerbach, Schwieberdingen, Waiblingen und Bühl/Bühlertal und fordert die Landesregierung auf, zu handeln. Kim Sophie Bohnen, Spitzenkandidatin zur Landtagswahl, erklärt dazu:„Man schließt keine Kostenlücken auf dem Rücken der Beschäftigten. Wer von Zukunft und Innovation spricht, muss die Menschen mitnehmen – und nicht ihre Existenzgrundlage infrage stellen. Der Schutz von Standorten und Arbeitsplätzen muss oberste Priorität haben. Wir fordern Bosch auf, die Transformation der Automobilbranche gemeinsam mit den Beschäftigten, den Betriebsräten und der Gewerkschaft zu gestalten – statt durch Kündigungswellen und Verlagerung. Wir unterstützen die Beschäftigten beim Kampf gegen den geplanten Stellenabbau.“ Bohnen weiter: „Der geplante Stellenabbau trifft die Beschäftigten mitten in einer Transformationsphase der… Weiterlesen
Termine aus Baden-Württemberg
11 - 15 Uhr als Präsenz-Treffen (Ort wird noch geklärt). Weiterlesen




