Aktuelles aus dem Landesverband
Die Heidelberger Druckmaschinen AG will künftig militärische Komponenten liefern. Möglich macht das eine Kooperation mit dem Rüstungszulieferer-Unternehmen Vincorion. Während der Börsenkurs nach Bekanntgabe des Deals stark anstieg, warnt Die Linke vor einem gefährlichen industriepolitischen Kurs. Sahra Mirow, Bundestagsabgeordnete der Linken, kritisiert: „Rüstung ist kein Innovationsmotor, sondern eine Gefahr für den Frieden. Rüstung schafft keine Sicherheit – sie heizt Konflikte an und macht unsere Industrie abhängig von Aufrüstung und Spannungen.“ Die Linke fordert gezielte Subventionen für die Transformation hin zu nachhaltiger Produktion – anstelle von marktwirtschaftlichem Druck, der Unternehmen in die Waffenproduktion treibt. „Wir brauchen Investitionen in Energie- und Verkehrswende, nicht in Kriegswirtschaft. Es geht darum, Arbeitsplätze zu erhalten, ohne an der Eskalation globaler Konflikte zu verdienen“, so Mirow weiter. Kim Sophie Bohnen, Landtagskandidatin der Linken… Weiterlesen
Vöhringens Bürgermeister Stefan Hammer hat Mitbürger*innen mit Migrationsgeschichte das Recht auf gleichberechtigte Teilhabe abgesprochen. In einer videodokumentierten Auseinandersetzung sagte er zu der Familie: „Wir sind hier in Deutschland – hier gibt's Gesetze, an die sich auch ihr zu halten habt“, „Wenn's euch nicht passt, geht zurück“ und „Ihr wollt ein Grundstück kaufen? Kauft doch eins in der Türkei“. Bereits in der letzten Gemeinderatssitzung verweigerte er einem Einwohner das Recht, Bürgerfragen zu stellen – mit der Begründung, dieser besitze keine deutsche oder EU-Staatsbürgerschaft. Der aktuelle Vorfallt reiht sich in ein klares Muster: Hammer vertritt ein Weltbild, das Menschen nach Herkunft kategorisiert und Rechte hierarchisiert. Aynur Karlikli, Migrationsbeauftragte der Linken Baden-Württemberg, widerspricht Hammers Behauptung, es handle sich um eine „emotionale Entgleisung“: „Rassismus ist kein Ausrutscher, sondern Ausdruck des eigenen Denkens. Herr Hammers… Weiterlesen
Die Linke Baden-Württemberg und Jan van Aken, Parteivorsitzender der Linken, haben sich heute mit betroffenen Junglehrer*innen getroffen, die trotz abgeschlossenen Referendariats keine Anstellung finden. Die Frustration ist groß: Trotz offener Briefe und konkreter Lösungsvorschläge reagiert das Kultusministerium nicht. „Es gibt kein Gesprächsangebot, keine Transparenz – Betroffene erfahren alles nur durch die Presse“, so Jan van Aken, Co-Vorsitzender der Linken. Die Linke kritisiert, dass die Landesregierung das Problem auf die Lehrkräfte abschiebt, statt flexibel auf die Situation zu reagieren. „Das Kultusministerium muss endlich mit den Lehrkräften sprechen – wir brauchen die Expertise der Betroffenen, um eine Lösung zu finden“, sagt Ellena Schumacher Koelsch, Landtagskandidatin im Wahlkreis Schwäbisch Hall. Im gemeinsamen Gespräch wurden die dramatische Situation besprochen und konkrete Lösungsvorschläge für die über 1.000 betroffenen Gymnasiallehrkräfte im Land entwickelt. Die… Weiterlesen
Termine aus Baden-Württemberg
11 - 15 Uhr als Präsenz-Treffen (Ort wird noch geklärt). Weiterlesen


