Aktuelles aus dem Landesverband
Am Sonntag, 18. April 2021, finden in Baden-Württemberg an drei Standorten der Bäckereikette K&U Protestaktionen für gute Löhne und sichere Arbeit statt. Die Beschäftigten wehren sich gegen die Zerschlagung der K&U Bäckerei GmbH, die eine hundertprozentige Tochter der Edeka Südwest ist, und fordern mit der Gewerkschaft Nahrung Genuss Gaststätten (NGG) im Rahmen der Entgelttarifrunde 2021 5% mehr Lohn. Die Arbeitgeberseite lehnt diese Forderung bisher ab. DIE LINKE. Baden-Württemberg unterstützt die Forderungen der Beschäftigten. Elwis Capece, Mitglied im geschäftsführenden Landesvorstand der LINKEN Baden-Württemberg, betont: „Edeka ist einer der großen Profiteure der Pandemie. Die Beschäftigten in den Filialen haben den steigenden Umsatz erarbeitet und sind einer höheren Arbeitsbelastung ausgesetzt. Sie verdienen mehr als die Krümel, die die Arbeitgeberseite im Angebot hat.“ Sahra Mirow, Landessprecherin der LINKEN. Baden-Württemberg, weiter: „Wir als DIE LINKE unterstützen die… Weiterlesen
Jessica Tatti, Bundestagsabgeordnete für DIE LINKE und Sprecherin der Landesarbeitsgemeinschaft Betrieb & Gewerkschaft der LINKEN in Baden-Württemberg: „Ich unterstütze die Forderungen der Gewerkschaft ver.di zum Einzel- und Versandhandel und wünsche den Kolleginnen und Kollegen erfolgreiche Tarifverhandlungen. Die Beschäftigten im Handel müssen in der Pandemie viel aushalten. Während die einen in den Supermärkten und im Versandhandel bis zum Umfallen schuften, haben andere massive Lohneinbußen, weil die Läden zwangsweise geschlossen wurden.“ Tatti weiter: „Es ist der Verdienst der Beschäftigten, dass der Einzel- und insbesondere der Versandhandel während der Pandemie unterm Strich kräftige Umsatz- und Gewinnzuwächse verzeichnen konnte. Es muss Schluss damit sein, dass Unternehmen Gewinne auf Kosten ihrer Beschäftigten erzielen. Die Arbeitsbedingungen im Einzel- und Versandhandel verschlechtern sich Jahr für Jahr. Gerade in Baden-Württemberg nehmen Befristungen, schlechte Bezahlung… Weiterlesen
Bernd Riexinger, Bundestagsabgeordnete der Partei DIE LINKE, wirft der Geschäftsleitung von Bosch soziale Verantwortungslosigkeit gegenüber den Beschäftigten vor. Er verurteilt scharf das Vorgehen der Geschäftsführung von Bosch AS, die am Standort Bietigheim-Bissingen 290 Arbeitsplätze verlagern wird. Riexinger: „Ich habe keinerlei Verständnis, dass die Fertigung nach Ungarn verlagert wird, weil dort die Lohnkosten niedriger sind“. Riexinger kritisiert auch die Untätigkeit der Baden-Württembergischen Landesregierung. „Ich hätte erwartet, dass die Landesregierung den Kampf und das Engagement der Betriebsräte und der IG-Metall um den Standort unterstützt. Da war jedoch nichts zu hören“. Vor den Betriebsräten habe Riexinger großen Respekt. Sie hätten alles getan um für den Erhalt des Standortes zu kämpfen. Leider seien Sie an die Grenzen der nicht vorhandenen Mitbestimmung gestoßen. Deshalb habe seine Fraktion vor kurzem eine Erweiterung der Mitbestimmung bei Standortschließungen und… Weiterlesen
Termine aus Baden-Württemberg
Unsere zweite landesweite Konferenz zum bundesweiten Programmprozess findet zum Thema Friedenssicherung am 07.11. in Mannheim statt. Weitere Infos… Weiterlesen
11 - 15 Uhr als Präsenz-Treffen (Ort wird noch geklärt). Weiterlesen




