Aktuelles aus dem Landesverband
Heute Nacht erhielt die baden-württembergische Bundestagsabgeordnete Gökay Akbulut einen infamen Drohbrief mit dem Absender NSU 2.0. Der geschäftsführende Vorstand des Landesverbands der LINKEN in Baden-Württemberg erklärt sich solidarisch mit Frau Akbulut. "Wir sind entsetzt und erschüttert über die Drohmails mit dem Absender NSU 2.0, die an Gökay Akbulut und weitere Genossinnen der LINKEN sowie andere Persönlichkeiten versandt wurden. Wir werden uns von rechten Gewalttätern nicht einschüchtern lassen und müssen gemeinsam und solidarisch gegen rechte Gewalt stehen. Der Angriff auf Gökay Akbulut ist ein Angriff auf unsere gesamte Partei und auf unsere politischen Werte. Viel zu lange wurde der rechte Terror von den deutschen Behörden verharmlost. Die Mordserie des NSU, die Ermordung von Walter Lübcke, das Attentat in Hanau und Halle, die Gewalttaten gegen Ausländer*innen und Migrant*innen, die Gefährlichkeit der deutschen Neonaziszene, all das darf niemand egal sein und es darf so… Weiterlesen
Ministerpräsident Winfried Kretschmann hat sich mit drei Amtskollegen aus Bayern, Hessen und Rheinland-Pfalz an US-Senatoren gewandt, um einen Teilabzug der US-Truppen zu verhindern. Dazu Tobias Pflüger, Sprecher der Landesgruppe der LINKEN-MdBs aus Baden-Württemberg, verteidigungspolitischer Sprecher der Linksfraktion und stellvertretender Vorsitzender der LINKEN: "Wir begrüßen ausdrücklich, wenn es zu einem Abzug der US-Truppen auch aus Baden-Württemberg kommen würde. Der grüne Ministerpräsident Winfried Kretschmann geriert sich hier als Lobbyist für US-Truppen. Durch eine Auflösung der US-Befehlszentralen EUCOM und AFRICOM wäre ein Ende konkreter Beteiligung an Kriegen der US-Armee möglich. So spielt das AFRICOM z.B. bei der US-Drohnenkriegsführung eine Rolle. Auch die US-Kaserne in Böblingen fällt insbesondere durch Lärmbelastung auf. Wir sehen keinen Vorteil, den die Bevölkerung in Baden-Württemberg von den US-Militäreinrichtungen hätte, im Gegenteil. DIE LINKE fordert… Weiterlesen
Persönliche Stellungnahme von Michel Brandt, DIE LINKE MdB für den Wahlkreis Karlsruhe und ehemaliger Schauspieler und Personalrat des badischen Staatstheaters Karlsruhe, zu den Vorfällen dort: „In den letzten Tagen und Wochen ist die Situation am Staatstheater Karlsruhe medial hochgekocht und hat für viel Aufmerksamkeit gesorgt. Es ist gut, dass diese Zustände jetzt öffentlich diskutiert werden – auch wenn sie nicht neu sind, sondern schon seit Jahren schwelen. Viele dieser Punkte waren für mich Grund, 2014 in den Personalrat des Badischen Staatstheaters zu gehen, wo ich von 2011 bis zu meinem Einzug in den Bundestag 2017 als Schauspieler gearbeitet habe. Generell sind die Arbeitsbedingungen an deutschen Stadt- und Staatstheatern oft höchst prekär und problematisch. Das hat vor allem mit Unterfinanzierung und dem, für die künstlerischen Bereiche geltenden Vertrag, dem NV-Bühne zu tun. Es ist ein strukturelles Problem, wenn immer mehr, immer billiger und mit immer weniger Personal… Weiterlesen
Termine aus Baden-Württemberg
Unsere zweite landesweite Konferenz zum bundesweiten Programmprozess findet zum Thema Friedenssicherung am 07.11. in Mannheim statt. Weitere Infos… Weiterlesen
11 - 15 Uhr als Präsenz-Treffen (Ort wird noch geklärt). Weiterlesen




