Aktuelles aus dem Landesverband
Am 8. März wird in Baden-Württemberg nicht nur gewählt, es ist auch der Tag, an dem Frauen weltweit für Gleichberechtigung laut werden. Baden-Württemberg schneidet bei der Geschlechter-Gleichstellung im Bundesvergleich schlecht ab. In Baden-Württemberg arbeiten Frauen statistisch bis zum 10. März umsonst. Damit ist der Equal Pay Day im Ländle elf Tage später als bundesweit. Bundesweit verdienen Frauen im Schnitt 16 Prozent weniger als Männer. In Baden-Württemberg ist die Situation noch deutlich verschärft: Laut Statistischem Landesamt liegt der unbereinigte Gender-Pay-Gap in Baden-Württemberg bei 20 Prozent, der höchste Wert aller Bundesländer. Dazu erklärt Kim Sophie Bohnen, Spitzenkandidatin der Linken für die Landtagwahl: „Die Lohnlücke zwischen Frauen und Männern ist in keinem Bundesland so groß wie in Baden-Württemberg. Wir brauchen endlich gleichen Lohn für gleiche Arbeit. Die Lohnlücke zeigt außerdem das Versagen der Landesregierung in der Kinderbetreuung. Viele Frauen werden… Weiterlesen
Die Linke kritisiert, dass die Geburtshilfe geschlossen wird, weil die potenziellen Käufer des insolventen Klinikverbunds Medizin Campus Bodensee (MCB) nicht an der Geburtshilfe interessiert sind. Dazu erklärt Amelie Vollmer, Spitzenkandidatin der Linken für die Landtagswahl in Baden-Württemberg: „Hier sieht man wieder einmal, was passiert, wenn man die Gesundheit dem Markt überlässt. Der richtige Weg wäre, den insolventen Klinikverbund wieder in die öffentliche Hand zu überführen und zu rekommunalisieren. Dann könnte auch die Geburtshilfe erhalten werden. Stattdessen wird nach dem Gesundheitsminister Lucha den Standort in seiner aktuellen Form in Frage gestellt hatte, nun nach und nach Abteilungen geschlossen. Das bedeutet für Mütter nun weitere Wege zur nächsten Geburtsstation. Wir setzen uns für eine öffentliche wohnortnahe Gesundheitsversorgung ein: Wir sagen Nein zur Schließung von Geburtsstationen!“ Weiterlesen
Die Linke Baden-Württemberg ruft zu Teilnahme an der Demonstration „Es reicht! Alarmstufe rot. Für unsere Arbeit. Für unsere Kommunen.“ am 28. Februar auf. Zusammen mit DGB, ver.di und IG Metall und protestieren wir gegen die Angriffe auf unseren Sozialstaat und die Rechte von Arbeitnehmer*innen. Wir stellen uns gegen die Diffamierung von Menschen, die in Teilzeit arbeiten und alle, die auf Sozialleistungen angewiesen sind. Wer fordert, dass die Menschen mehr arbeiten sollen, der muss erst einmal die Voraussetzungen dafür schaffen. Solange Kita- und Hort-Plätze fehlen, können viele Eltern nicht Vollzeit arbeiten. Wer will, dass diese Menschen arbeiten können, der muss die Kita kostenlos machen! Wir wollen am Samstag auch ein Zeichen setzen für die Kommunen, die endlich mehr Unterstützung von Bund und Land brauchen, damit sie ihre wichtigen Aufgaben erfüllen können. Soziale Teilhabe und Armutsbekämpfung dürfen nicht an den klammen Kassen der Kommunen scheitern! Amelie Vollmer,… Weiterlesen
Termine aus Baden-Württemberg
Unsere zweite landesweite Konferenz zum bundesweiten Programmprozess findet zum Thema Friedenssicherung am 07.11. in Mannheim statt. Weitere Infos… Weiterlesen
11 - 15 Uhr als Präsenz-Treffen (Ort wird noch geklärt). Weiterlesen




