Aktuelles aus dem Landesverband
Um die Ausbreitung des Corona-Virus einzudämmen wurden in Baden-Württemberg die Schulen geschlossen. Der grüne Verkehrsminister Hermann hat jüngst dazu aufgerufen, die monatlichen Ticketabonnements für die Schülerinnen und Schüler dennoch weiter bezahlen zu lassen. Dazu Sahra Mirow, Landessprecherin DIE LINKE Baden-Württemberg: "Man kann nur den Kopf schütteln. Ausgerechnet in Zeiten von Kurzarbeitergeld ruft Hermann dazu auf, die Schüler*innentickets nicht zu kündigen. Die wirtschaftlichen Auswirkungen des Lockdowns treffen insbesondere Familien und Menschen mit geringen Einkommen. Anstatt diese also um freiwillige Selbstbelastung zu bitten wird es endlich Zeit, Schüler*innentickets kostenfrei zu stellen. In Bayern und Rheinland-Pfalz ist dies längst gängige Praxis, warum also nicht im reichen Baden-Württemberg? Die Kostenübernahme durch das Land würde zudem die kleineren Busunternehmen, die ja, wie von Hermann richtig angemerkt, gerade ums Überleben kämpfen, auch tatsächlich… Weiterlesen
Das baden-württembergische Innenministerium klärt gerade den Einsatz von Soldatinnen und Soldaten im Inland ab. Die Bundeswehr soll hierbei die Polizei in Baden-Württemberg direkt unterstützen. Dazu erklärt Sahra Mirow, Landessprecherin der LINKE Baden-Württemberg: "Der Einsatz der Bundeswehr im Inneren ist mit gutem Grund nur im absoluten Ausnahmefall möglich - und auch das ist höchst zweifelhaft. Schließlich haben wir für den Katastrophenfall mit dem Technischen Hilfswerk eine ganze Reihe von ehrenamtlich engagierten Menschen, die sich mit viel Einsatz dem Dienst an der Gemeinschaft verschrieben haben. Auch die jetzige Situation kann den Einsatz der Bundeswehr im Inneren nicht rechtfertigen. Schließlich verneint das Innenministerium nicht die Handlungsfähigkeit der Polizei, zumal das gesellschaftliche Leben zur Eindämmung der Corona-Ausbreitung weitestgehend runtergefahren wurde." Dirk Spöri, Landessprecher, ergänzt: "Die Coronoa-Krise wird immer mehr zum Einfallstor für… Weiterlesen
DIE LINKE ruft zur Beteiligung am Housing Action Day am 28. März auf, der unter dem Motto „Wohnen für Menschen statt für Profite“ steht, und unterstützt Aktionen wie Plakate und Transparente an Balkonen oder Fenstern sowie lautstarken Protest um 18 Uhr. Die Corona-Pandemie wird die Mietenkrise weiter verschärfen. Sie wird diejenigen noch stärker treffen, die unter der Mietenexplosion leiden: Menschen mit keinem, wenig oder durchschnittlichem Einkommen. Ihnen droht jetzt Jobverlust, Kurzarbeit oder fehlende Aufträge und treibt sie in akute Notlage. Während die Bundesregierung den Unternehmen umfangreiche Unterstützung zusagt, fehlen Hilfen für Mieterinnen und Mieter. Geringverdienende brauchen sofort Einkommenshilfen, Unterstützung bei Mietausfällen sowie besseren Mieter*innen-Schutz. Wohnen ist ein Menschenrecht! DIE LINKE fordert von der Landes- und Bundesregierung ein Sofortprogramm für Mieterinnen und Mieter, dass Mieterhöhungen, Zwangsräumungen sowie Strom-, Gas- und… Weiterlesen
Termine aus Baden-Württemberg
Unsere zweite landesweite Konferenz zum bundesweiten Programmprozess findet zum Thema Friedenssicherung am 07.11. in Mannheim statt. Weitere Infos… Weiterlesen
11 - 15 Uhr als Präsenz-Treffen (Ort wird noch geklärt). Weiterlesen



