Aktuelles aus dem Landesverband
Der Landesvorstand der Linken Baden-Württemberg schlägt für die Landtagswahl 2026 ein junges, weibliches Duo als Spitzenkandidatinnen vor: Ellena Schumacher Koelsch (38) aus Schwäbisch Hall und Amelie Vollmer (22) aus Offenburg. Die Entscheidung über die Landesliste – und damit auch die Spitzenkandidatur – fällt am 20. September auf der Landesvertreter*innenversammlung in der Schwabenland-Halle in Fellbach. „Wir empfehlen mit Ellena und Amelie bewusst eine kämpferische, weibliche Doppelspitze für den Landtagswahlkampf“, betonen die Landesvorsitzenden Sahra Mirow und Elwis Capece. „Das ist ein klares Signal – auch zur Landtagswahl am Weltfrauentag. Wir wollen eine soziale und gerechte Politik für alle Menschen in Baden-Württemberg, in der Frauen gleichberechtigt mitbestimmen, auch im Parlament.“ Die Linke Baden-Württemberg verzeichnet steigende Mitgliederzahlen – besonders unter jungen Menschen. Laut Umfragen würden 46 Prozent der Erstwähler*innen Die Linke wählen. „Dafür stehen… Weiterlesen
Die Bundestagsabgeordneten Sahra Mirow und Gökay Akbulut (Die Linke) begrüßen grundsätzlich den nun beschlossenen Zusammenschluss des Mannheimer Universitätsklinikums mit der Uniklinik Heidelberg. Der neue Klinikverbund bietet die Chance, die medizinische Versorgung, Forschung und Lehre in der Rhein-Neckar-Region langfristig zu stärken und strukturell abzusichern. Zugleich warnen die beiden Abgeordneten vor sozialen Schieflagen infolge der Vereinbarung. Denn während die Stadt Mannheim fast alle Anteile und Immobilien an das Land überträgt, wird sie mit weiteren 205 Millionen Euro für den Klinikneubau "Neue Mitte" belastet. Gökay Akbulut (MdB, Mannheim): “Es ist gut, dass die Zukunft der Universitätsmedizin in Mannheim gesichert ist. Der Verbund wird ein wichtiger Baustein für die Gesundheitsversorgung und für den Strukturwandel in der Region sein. Der Deal bringt für den kommunalen Haushalt in Mannheim jedoch weitere finanzielle Belastungen mit sich. Diese Investition darf nicht zum… Weiterlesen
Die Heidelberger Druckmaschinen AG will künftig militärische Komponenten liefern. Möglich macht das eine Kooperation mit dem Rüstungszulieferer-Unternehmen Vincorion. Während der Börsenkurs nach Bekanntgabe des Deals stark anstieg, warnt Die Linke vor einem gefährlichen industriepolitischen Kurs. Sahra Mirow, Bundestagsabgeordnete der Linken, kritisiert: „Rüstung ist kein Innovationsmotor, sondern eine Gefahr für den Frieden. Rüstung schafft keine Sicherheit – sie heizt Konflikte an und macht unsere Industrie abhängig von Aufrüstung und Spannungen.“ Die Linke fordert gezielte Subventionen für die Transformation hin zu nachhaltiger Produktion – anstelle von marktwirtschaftlichem Druck, der Unternehmen in die Waffenproduktion treibt. „Wir brauchen Investitionen in Energie- und Verkehrswende, nicht in Kriegswirtschaft. Es geht darum, Arbeitsplätze zu erhalten, ohne an der Eskalation globaler Konflikte zu verdienen“, so Mirow weiter. Kim Sophie Bohnen, Landtagskandidatin der Linken… Weiterlesen
Termine aus Baden-Württemberg
11 - 15 Uhr als Präsenz-Treffen (Ort wird noch geklärt). Weiterlesen


